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Finanzen

Samstagvormittag auf dem Boulevard. Schönes Wetter, eigentlich beste Bedingungen — und trotzdem: Man läuft durch, statt zu bleiben. Ein leeres Schaufenster hier, ein «Zu vermieten» dort. Ich bin in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen; ich sehe solche Schilder nicht als Deko. Hinter jedem steckt jemand, der gerechnet hat und nicht mehr durchkam.

Susan Danubio, FDP-Stadtratskandidatin Kreuzlingen, geht mit Tasche über einen Platz, im Hintergrund ein Pavillon
Susan Danubio, FDP-Stadtratskandidatin Kreuzlingen, geht mit Tasche über einen Platz, im Hintergrund ein Pavillon

Platz für Bewegung. Platz für das Wesentliche

Herausforderung

Ein leerer Boulevard kostet die Stadt bares Geld.

Der Grund ist banal: Wer nur durchläuft, kauft nicht ein. Frequenz entsteht dort, wo man gerne bleibt — ein Sitzplatz, ein Platz mit Leben, eine WC-Anlage, ohne die ein Nachmittag in der Stadt mit Kindern oder im Alter schlicht nicht machbar ist.

Mein Ziel

Belebte Quartiere beleben auch die Geschäfte.

Kreuzlingen hat einen Investitionsstau und wenig Spielraum. Umso wichtiger ist, wo investiert wird. Meine Messlatte ist unbescheiden einfach: Merkt man es im Alltag? Eine WC-Anlage am Seeburgpark kostet weniger als eine Tiefgarage am Bärenplatz — und man merkt sie schneller.

Was ich einbringe?

Ich komme aus einer Unternehmerfamilie und sitze in drei Verwaltungsräten.

Ich weiss aus der eigenen Familie, wie schnell ein Betrieb unter Druck gerät, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Prioritäten setzen mit knappem Budget ist mein Tagesgeschäft — ich führe einen Betrieb. Für den Stadtrat heisst das: mit dem Gewerbe reden, bevor entschieden wird. Und ein Zentrum schaffen, das Frequenz bringt. Frequenz ist Umsatz, und Umsatz hält die Läden offen.

"Susan Danubio, FDP-Stadtratskandidatin Kreuzlingen, geht lächelnd auf einem Parkweg, im Hintergrund Grünanlage und modernes Gebäude"